hallo,
habe vor diesem wochenende diese frage schon mal gestellt aber nach dem hack war alles wech.
mach ab und zu online-banking und bin oft unterwegs. mir aber nur deswegen mobiles internet zuzulegen ist zu teuer. zumal bei mir ein free hotspot um die ecke liegt. banking ueber free hotspot zu machen ist natuerlich ziemlich tapfer ( oder bloed?). verwende dafuer immer die live-cd (sam2008 bzw. 2007 wegen opera) weil da alles von abprallt.
die frage ist, kann sich trotz sam live-cd und firefox bzw. opera trotzdem jemand als " man in the middle" dazwischenhaengen oder muss er eine spezielle software fuer meine konfiguration haben. gehe auch meistens ueber proxify.com ins net. bei seiten mit einloggen klappt das aber nicht. da fliegt man einfach raus.
kann man sonst irgend etwas relativ einfaches machen um die sicherheit wesentlich zu erhoehen?
danke fuer evntuelle antworten. personne
Hey personne,
wenn ich dich richtig verstanden habe machst du online Banking an einem Hot spot per WLAN.
Ich kann hier nur meine Meinung posten, da würde ich persönlich die Finger von lassen.
Böse Buben wissen an diesen Stellen, dass sich Leute per WLAN einloggen und das Problem ist dann u.U. nicht das Betriebssystem, sondern das WLAN.
WLAN und online Banking ist an sich schon heikel und dann noch an einem Hot Spot - nein!
Eine absolute Sicherheit gibt es da nicht, egal welche Verschlüsselung du anwendest.
Gruß minidiegi
Ich hoffe für Dich, dass Du legalen Zutritt zu dem Hotspot hast. Ansonsten lauert der Knast oder zumindest Strafe. Neues Urteil, publiziert diese oder letzte Woche in der C't.
Gruß
Yogibaer
Hallo personne!
Ist schon ein heikles Thema, mittels eines Hotspots und einer Linux-Live-CD Online-Banking zu betreiben. Für mich grenz das schon fast an Fahrlässigkeit und würde bei mir überhaupt nicht in Frage kommen!
Beste Grüße
Nordfuchs
hallo,
ja klar , der oder die hotspots sind legal. haenge hier in budapest rum. die stadtverwaltung stellt in vielen stadtbezirken kostenlose h-sp zur verfuegung. sitze gerade auf dem platz vor dem rathaus eines stadtteils und es kommen 6 free hotspots rein, meistens von der stadt oder irgendwelchen vereinen.
ja , Eure antworten betreffs banking sind natuerlich vollkommen logi. von den konten kriegt eh keiner auch nur einen cent runter. ist alles ueber referenzkonten abgesichert.
hab auch keine angst, dass was passiert. nur falls doch irgendwelche probleme auftauchen, das dann wieder alles auf die reihe kriegen und nach dem ganzen zeitaufwand dann wieder genau dort zu sitzen, wo man vor dem problem schon mal war. das braucht halt niemand. falls jemand doch noch eine blendende und umwerfend gute idee hat, bin ich ganz ohr bzw. auge. danke fuer Eure antworten. gruesse personne
Ich werde aus deiner Aussage nicht ganz schlau, meinst du dein System? Ich denke du arbeitest mit ner live CD, was soll daran kaputt gehen?
Wenn du es installiert hast, machst du einfach ab und an ein Remaster.iso, auf das du zurückgreifen kannst falls dein System nicht mehr funktioniert,
Ich hoffe ich lieg hier jetzt nicht vollkommen falsch und viel Vergnügen noch in Budapest :-)
Gruß minidiegi
hallo minidiegi,
ich verstehe Deine frage leider auch nicht. mit der live-cd gehe ich nur ins net wenn etwas sicherheitrelevantes vorliegt. man weiss ja nie, ob sich auf der kiste nicht schon irgendwas eingenistet hat. aber bei der cd geht nie was kaputt. ansonsten ist sie halt arg langsam und unbequem.
hatte meine kiste (fuj-siemens li1818 ) ohne op-system nur mit knoppix live-cd gekauft. machte sich gut, da ich eh nicht scharf auf windows war. muss noch sagen ,dass das mein erster computer ist. habe mit muehe und not den knopf zum einschalten gefunden. ok. das war etwas uebertrieben. auf der knoppix stand, dass man damit vollkommen gefahrlos im interentcafes usw. ins netz kann. wenn ich vollkommen gefahrlos hoere, werde ich immer zuerst stutzig.
habe dann lange zeit systeme gesucht ,von denen die meisten mit dem driver fuer das o.g. geraet ueberhaupt nichts anfangen konnten. erst beim pc-linuxos las ndiswrapper den driver als haette er nie einen anderen gekannt. der weg von pclinuxos zu sam ist nicht weit. deswegen bin ich hier und das sehr gern und habe im hinterkopf immer noch die aussage von knoppix ob der ungefaehrlichkeit des surfens im www mit live cd.
habe zwischendurch massenhaft ueber sicherheit gelesen. das problem ist zweifellos fuer windows extrem aktuell . wird aber auch von den antivirenproduzenten extra noch stark forciert.
man kann relativ wenig ueber www-sicherheit und linux lesen. ueberhaupt nichts ueber die gefaehrlichkeit von hotspots in bezug auf linux. im internet-cafe weiss man nie, was da zwischen router und telefon gewerkelt wurde. aber bei zentralen, eventuell von der stadt betriebenen anlagen ist man relativ auf der sicheren seite.
verwende wenn es geht proxify.com. damit ist man unsichtbar. funktioniert aber nur, wenn man sich nicht einloggen muss. das geht bei bei online-banking natuerlich nicht.
beste gruesse. personne
hey Personne,
hier ein Auszug aus einem Artikel der chip:
Hinweis: Im Gegensatz zu Webseiten-Betreibern kennen Proxy-Anbieter Ihre echte IP-Adresse. Folglich surfen Sie nicht hundertprozentig anonym durchs Web. Tipp: Verlassen Sie sich daher nicht blindlings auf solche Attrappen-IPs. Denn Sie können nicht davon ausgehen, dass die Proxy-Betreiber in den einzelnen Ländern den gewohnten Datenschutzrichtlinien unterliegen. - Ende Zitat.
Und ich glaube da sowieso nicht dran, hab mal so ein routing verfolgt und wenn ich das schon kann, kann das im Prinzip jeder.
Wenn du also kein BS installiert hast und jedesmal wieder von einer CD startest, kannst du dir auch im Prinzip nichts einfangen, deine Schwachstelle bleibt das WLAN.
Gruß minidiegi
Hallo Personne,
Du befindest dich mit deinem Hotspot, der öffentlich ist, in Budapest. Ich würde keinesfalls auch nur die Möglichkeit in Betracht ziehen, mich über eine Drahtlose Verbindung von der ich noch nicht einmal weiß wie sie verschlüsselt ist bzw. wer sie zur Verfügung stellt (du sprachst von der Stadtverwaltung/Vereinen), Online Banking zu betreiben. Wenn du Kreditkarte benutzt liegt das Risiko bis auf 50 Öcken bei der Bank. Wenn allerdings dein Giro leergeräumt wird, haftest du komplett, das ist der Bank egal. An der Hochschule an der ich studiere hatten wir letztens ein interessanten Vortrag zum Thema. Ich würde mir das nochmal überlegen. Das Risiko liegt auch hier nicht im Betriebssystem sondern in der Art der Verbindung. Ich bevorzuge Stift, Papier und ein Überweisungsformular, das ist 100%ig sicher. Auch ist es mit der "ungefährlichkeit" des surfens nicht weit her. Wenn du eine Tür aufmachst, können ungebetene Gäste immer eintreten, das gilt auch unter Linux (meine Erfahrung) Viren, Trojaner und Bots etc sind auch hier ein Problem
lG
Severus